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Schmerztherapie

Der Schmerz ist ein primär natürlicher Reflex mit Warnfunktion - etwa beim Zurückziehen des Fingers aus einer Flamme. Er warnt vor Schädigungen und mahnt zu entsprechender Schonung. Schon im antiken Griechenland wurde er als "bellender Wachhund der Gesundheit" bezeichnet.
Tritt er als akuter Schmerz auf, erfüllt er diese Signalfunktion und dient uns Ärzten als Leitsymptom zur Erkennung von Krankheiten. Anders verhält es sich, wenn der Schmerz chronisch wird, das heißt, wenn er sich von der Krankheitsursache verselbständigt hat und er sich als eigenständige Erkrankung festsetzt, "das chronische Schmerzsyndrom".

Egal ob Schutzreflex oder Erkrankung, Schmerzen tun weh und sollten frühzeitig und erfolgreich therapiert werden. Die Schmerzbekämpfung ist eine Hauptaufgabe in der Betreuung orthopädischer Patienten.

Ziel einer jeden ärtzlichen Behandlung muss zunächst der Versuch sein, die Ursache der Erkrankung zu beseitigen. Leider ist dies nicht immer möglich. Gerade in der Orthopädie, in der vielfach degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt werden müssen, spielt die moderne Schmerztherapie eine entscheidende Rolle.

Therapie:

Bei der Vielzahl der heutigen Medikamente ist es nicht immer einfach, die geeigneten Substanzen ohne Unverträglichkeiten oder Allergien für den individuellen Patienten zu finden. Oberster Grundsatz ist nämlich, dass Schmerzmedikamente nicht pauschal jedem gleich verabreicht werden sollten, sondern individuell an jeden einzelnen Patienten angepasst werden. Hierbei werden verschiedene Substanzklassen unterschieden:

Die Kunst der medikamentösen Schmerztherapie ist es, dem Grundsatz zu folgen:
"So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich."
Vielfach ist nicht die Höhe der Dosis, sondern die Kombination verschiedener Präparate entscheidend.