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Stoßwellentherapie

Seit langem wird die Stoßwellen-Therapie zum Zertrümmern von Nierensteinen eingesetzt. In den letzten Jahren haben sich die konzentrierten Schallwellen jedoch auch zur Therapie von Weichteil-Verkalkungen bewährt. Vor allem Verkalkungen im Schultergelenk, der Fersensporn und Reizungen am Ellenbogen können damit effektiv und schonend behandelt werden.

Die Durchblutung wird gefördert

Die Stoßwellentherapie ermöglicht ohne Eingriff eine sehr energiereiche, mechanisch wirkende Therapie. Ihre Wirkung beruht auf der besseren Durchblutung des betroffenen Gewebes. Ferner scheint die starke mechanische Stimulation die Schmerzverarbeitung positiv zu beeinflussen. Es ist daher im Gegensatz zur Nierenstein-Zertrümmerung nicht notwendig, die Kalkherde komplett aufzulösen.

Der betroffene Körperteil wird - falls nötig unter örtlicher Betäubung - mit Ultraschall behandelt. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert insgesamt etwa 10 bis 20 Minuten. Meist genügen drei Anwendungen, um eine gute Regeneration des Gewebes zu erreichen. Zudem sind begleitende Anwendungen wie Salben, Krankengymnastik und physikalische Therapie sinnvoll.